Siegfried Peisker

„Digger-Barnes“

Pferdeschule ohne Zwang
Versammlung am lockeren Zügel

Ein teilweise* vergnügliches Lese- und Lehrbuch
über ein „schwieriges“ Pferd und leichtes Reiten.

* warum nur teilweise vergnüglich?
weil auch über Zwang berichtet wird.
 

 
 

 

 
Der Autor (geb. 1942) kennt Pferde seit seiner Kindheit. Sehr früh schon unternahm er monatelange Reisen durch Andalusien, ausschließlich im Sattel. Heute pflegt und lehrt er die iberisch beeinflusste, altkalifornische Reitweise.

Er fragt: „Warum gibt es keine Pferdebücher mehr für Erwachsene, die gleichzeitig unterhaltsam, amüsant und lehrreich sind?“

 

Er beschreibt mit einem Augenzwinkern den Kauf und die Ausbildung eines Schecken, der mit drei Jahren noch nicht vom Euter seiner Mama abgesetzt war, der keine Herde kannte. „Vom Raufbold zum eleganten Schulpferd“ war der Arbeitstitel dieses Buches. Schritt für Schritt wird der Weg der Ausbildung gezeigt, die oft durch dramatische Zwischenfälle unterbrochen wurde.

Gleichzeitig ist dies eine Streitschrift gegen alle Reiter, die ihre Pferde so stark im Maul ziehen, dass deren Nasen hinter die Senkrechte gezwungen werden. Das werden leider immer mehr. Die „Alten“ wussten es besser! Zwischen dem wirklich „klassischen“ Reitstil von Robichon de la Gueriniere und dem des alten kalifornischen Vaqueros Arnold Rojas wird ein schillernder Bogen gespannt. Plötzlich wird klar, warum die Gebrauchsreiter der spanisch geprägten Reitweise ihre Pferde am lockeren Zügel bis zur Versammlung reiten können. Jeder Freizeitreiter wünscht sich das. Wenn es mehr könnten, wäre das sehr zum Wohle unserer Pferde!

 

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Inhaltsverzeichnis

1. Kapitel:

Wie man ein Pferd nicht kaufen sollte. 

7

„Kaufe nie ein Pferd wegen seiner Farbe!“*

2. Kapitel:

Eine schmerzhafte Lernlektion in der Herde.

17

   

„Nichts ist schlimmer, als ein Pferdearzt, der Angst vor Pferden hat.“*

 

3. Kapitel:

Über die Seelenverwandtschaft mit Sklaven,
Bedürfnisse von Menschen und Pferden.

28

   

„Weidegang? So einen Quatsch machen wir hier nicht!“*

 

4. Kapitel:

Boden“arbeit“ ohne Zwang.

44

 

„Ihr sollt mit Euren Pferden nicht arbeiten,
sondern mit ihnen spielen!"

 

5. Kapitel:

Aussacken mit Rodeoeeinlagen.

58

 

„Ein Pferd das frisst, kann sich nicht aufregen“*

 

6. Kapitel:

Abwurfgeschichten, wenn Menschen Fehler machen.

72

 

„Ein Pferd hat ein erbsengroßes Gehirn, aber ein
eimergroßes Herz“*

 

7. Kapitel:

Einreiten mit der traditionellen Hackamore.

83

 

„Nichts ist schlimmer, als ein Pferd, das man anschieben
muss!"*

 

8. Kapitel:

Im Pferdekrankenhaus, auf des Metzgers
Messerschneide.

107

 

„Pferde tanzen auf dem Mittelfinger“*

 

9. Kapitel:

Reitbeteiligung

120

 

„Wenn Du ihn beschäftigst, kommt er nicht auf dumme
Gedanken“*

 

10. Kapitel:

Reiten nach HDV 12 bedeutet Schmerzen für
die Pferde, vor allem unter „mäßigen Reitern“.

133

 

„Diese Reitweise ist eine der letzten Refugien
der kaiserlichen Rohrstock - Pädagogik.“*

 

11. Kapitel:

Korrektur mit dem „Linda Tellington bit“,
Vierzügelreiten.

149

 

„Gefesseltes Pferd ist böses Pferd“*

 

12. Kapitel:

„Klassisches Reiten“ historisches Fundament des
Vaqueroreitens, Rückbesinnung auf die alten Meister.

163

13. Kapitel:

Dressur, Mit spielerischen Übungen ohne Zwang
zur Versammlung.

176

 

„Die Pferde wollen uns gefallen“*

 

14. Kapitel:

Vom Strafen.

207

 

„Wenn es wieder zu Dir an die Boxentür kommt,
hast Du schon einmal nichts falsch gemacht!“*

 

15. Kapitel:

Ein dunkles Kapitel.

215

 

„Bei so viel Brutalität fällt einem nichts mehr ein!“*

 
 
*Geistige Ergüsse vom Reiterstammtisch
 
 

„Digger-Barnes“ mit der kalifornischen Übergangszäumung.

Die Ausbildung der Vaqueros heißt „jaquima to freno“, das heißt: „von der Hackamore zur Kandare“.

Und so verläuft der traditionelle Ausbildungsweg:

  1. Dreijährig werden die Pferde nur mit dem Bosal (gebisslos!) eingeritten.

  2. Mit vier oder fünf Jahren bekommen sie zur Gewöhnung zusätzlich eine 
    Kandare, deren Zügel nicht angefasst werden.

  3. Nach weiteren Monaten wird als Übergang mit vier Zügeln geritten. 

Die Pferde sind also ausgebildet und sechs Jahre alt und reagieren gut auf Schenkeldruck und Gewichtsverlagerung, ehe das erste Mal der Kandarenzügel benutzt wird. Der dient nur als Signalgeber.
Irgendwann werden sie dann ausschließlich mit dem bit, mit der Kandare gezäumt.

Manche erfahrene Pferdeleute benutzen die vier Zügel bis ins zehnte Lebensjahr des Pferdes, um dessen Maul möglichst sensibel zu halten.
Solche Pferde reagieren auf das geringste „Klingeln“ mit der Zügelhand.

„Digger-Barnes" bei einer seiner ersten (einigermaßen gelungenen) Traversübungen.
Der rechte Hinterhuf tritt in die Spur des linken Vorderhufes. So geht er mit ca. 35 Grad Abstellung an der Bande entlang. 
Er tritt mit dem rechten Hinterbein tief unter unser Gewicht. Er beugt dabei die Hanken (Hüft-, Knie-, Sprunggelenk) was die wichtigste von vier Voraussetzungen für eine Versammlung ist. Der Kopf kommt dabei von selbst vor die Senkrechte, weil er sich konzentrieren und auch ein wenig anstrengen muss.
Er wurde noch nie ausgebunden, ich ritt ihn noch nie mit vortreibenden und verhaltenden Hilfen!

 

Kurzbeschreibung

1. Kapitel: Wie man ein Pferd nicht kaufen sollte. 
Kauf und Transport eines dreijährigen Schecken, der nicht abgesetzt ist, der keine Herde kennt, der sich nicht anfassen lässt.

2. Kapitel: Eine schmerzhafte Lernlektion in der Herde. 
Integration in die Herde, Behandlung durch den Tierarzt. 

3. Kapitel: Über die Seelenverwandtschaft mit Sklaven,
Bedürfnisse von Menschen und Pferden.

3 vitale + 5 weitere Bedürfnisse, die bei Menschen und Pferden fast gleich sind.
- Fressen, Fortpflanzung, Revierdenken,
- Geborgenheit, Anerkennung, Freiheit, Zuneigung, Selbstachtung.
Falsches menschliches Verhalten in Bezug auf diese Bedürfnisse.

4. Kapitel: Boden“arbeit“ ohne Zwang.
Beschreibung der Arbeitsweise von Pat Parelli und Monty Roberts.
Erste Übungen mit dem Pferd in der Halle: Rückwärts-, Seitwärtstreten usw.

5. Kapitel: Aussacken mit Rodeoeinlagen.
Alle Möglichkeiten, um den natürlichen Fluchtinstinkt einzudämmen.
Spektakuläre Aktion des reiterlosen Pferdes, verursacht durch klopfende Steigbügel. 

6. Kapitel: Abwurfgeschichten, wenn Menschen Fehler machen.
Vier spannende Geschichten aus meiner Praxis über „...den Reiter auf der Erde“. Zwei davon spielen im Pferdeland Andalusien. 

7. Kapitel: Einreiten mit der traditionellen Hackamore.
Wegen der guten Vorbereitung, relativ einfaches Einreiten. Außer Sinnliche Wahrnehmung (ASW) von Pferden. Gebisslose Zäumung junger Pferde u.a. wegen Zahnwechsel. Beschreibung der Ausbildung kalifornischer Pferde. Detailbeschreibung der Hilfen für Rückwärts-, Seitwärtsrichten, Richtungsänderung, Schenkelweichen, Volltraverse, Antraben. 

8. Kapitel: Im Pferdekrankenhaus, auf des Metzgers Messerschneide. 
Das aufmüpfige und respektlose „schwierige“ Pferd zieht sich in der Herde einen Griffelbeinbruch zu. Wir erwägen, es abzuschaffen, weil wir befürchten, dass künftig auch unsere wertvollen Schulpferde verletzt werden. Dann doch Operation und Aufenthalt in der Tierklinik. 

9. Kapitel: Reitbeteiligung.
Um ihm Zeit zu geben und ihn im täglichen Umgang mit anderen Menschen vertraut zu machen, lassen wir uns auf eine Reitbeteiligung ein. Ein fataler Fehler!
Einige Geschichten über junge Mädchen und Pferde. 
Das „schwierige“ Pferd geht nach einigen Monaten „über dem Zügel“ und kämpft mit dem Reiter. Die Reitbeteiligung hat versucht, es mit „permanenten treibenden und verhaltenden Hilfen“ in eine Versammlung zu zwingen.

10. Kapitel: Reiten nach HDV 12 bedeutet Schmerzen für die Pferde, vor allem unter „mäßigen Reitern“.
Ein fachliches Kapitel, das Dr. Udo Bürgers Buch „Der Reiter formt das Pferd“ (1939) analysiert und sich kritisch mit der heutigen FN Reitweise auseinandersetzt.
Der Kavallerist und Tierarzt Udo Bürger, eine der Gallionsfiguren der FN Reitlehre, räumt ein, dass die Pferde Schmerzen empfinden, wenn sie in die Versammlung gezwungen werden, dass man mit ihnen kämpfen muss. 
Seine Seiten 36, 59, 60, 61.

11. Kapitel: Korrektur mit dem „Linda Tellington Jones bit“, Vierzügelreiten.
Nicht alle Pferde können mit dem Kopf abnicken! 
Die Kopfhaltung mit der Nase hinter der Senkrechten ist schmerzhaft und gesundheitsgefährlich. Bent Branderup, „Formengebung“,. Linda Tellington und ihr Trainingsgebiss. Technische Beschreibung von Kandaren. Warum bei richtiger Anwendung Kandaren weniger scharf sind, als Wassertrensen. Die zweite Ausbildungsstufe der Vaqueros („jacima to freno“) als Korrekturmethode: 
„Digger“ geht mit Kandare ohne Zügel plus Hackamore mit Zügeln.

12. Kapitel: „Klassisches Reiten“ historisches Fundament des Vaqueroreitens, Rückbesinnung auf die alten Meister.
Das wirklich „Klassische Reiten“ Guerinieres setzt die Hilfen immer wieder aus.
Gueriniere lehrt Hankenbeugung auch durch Schulterherein.
Er prägte die Reitmode in Europa für 100 Jahre. 
Spanische Adelige brachten diesen Reitstil nach Mexiko und Kalifornien
In Europa geschieht eine Überlagerung durch die „englische Reitweise“ nach dem Sieg der Engländer bei Waterloo und der Verzweigung der Königsfamilie auf dem Kontinent. Was „Digger“ bis jetzt kann.

13. Kapitel: Dressur, Mit spielerischen Übungen ohne Zwang zur Versammlung.
Wie man sitzt.
Ursprung der Dressurfiguren sind Kampfmanöver.
Gueriniere kultivierte die Figuren für das „Reiten aus Freude“ in der Reitbahn.
Dressur ohne Zwang motiviert Reiter und Pferd. Zuerst die Versammlung, dann der abgenickte Kopf. Genaue Beschreibung von Schulterherein, Traversale, Hinterhandwendung, roll back, Travers, Galoppwechsel. Die Beschreibungen sind in Geschichten über das inzwischen nicht mehr so „schwierige“ Pferd integriert.

14. Kapitel: Vom Strafen.
Wann nicht strafen?
Wann und warum strafen? Ein krasses Beispiel aus meinem Stall.
Wie strafen? Beispiel über das Bestrafen von Menschen durch einen darin geschulten Industriemanager.

15. Kapitel: Ein dunkles Kapitel.
Gründe für und Beispiele über brutales Pferdetraining in früheren Zeiten.
Mit Lassos auf Bärenjagd.
Barren in unserer Zeit.

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